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Meldung vom 15. November 2007

Wieso 2Pac? Eine Frage an die Leser

2007 fragte der Blog seine Leser, was Tupac so besonders mache. Ein Rückblick auf die Argumente, die Black-Panther-Wurzeln und spätere Ehrungen.

Im Bus, in der Bahn, im Klassenzimmer: 2007 stieß man überall auf Tupacs Namen. Am 15. November 2007 griff ein Meinungsbeitrag im Blog dieser Seite (damals Thuglove.de / United-Tupac.Com) diese Allgegenwart auf. Er endete mit der Frage an die Leser: Was macht Tupac so besonders, und wie seid ihr zu ihm gekommen?

Ein friedlicher Krieg statt Hass

Kaum ein Rapper habe ihn damals nicht in Songs geehrt, und selbst Künstler, die sich für die Besten hielten, zögen vor ihm den Hut. Für den Autor war Tupac wie die Black Panther ein Freiheitskämpfer.

Seine Musik habe Tupac einmal als friedlichen Krieg beschrieben, der nicht Hass, sondern Zusammenhalt bringen solle. Afroamerikaner habe er dazu aufrufen wollen, durch Kreativität aktiv zu werden. Seine Fans kannte der Autor vor allem als Menschen, die zusammenhielten.

Die Verbindung zu den Black Panthers war real

Diese Verbindung war biografisch real: Tupacs Mutter Afeni Shakur war Mitglied der Black Panther Party, ebenso sein leiblicher Vater Billy Garland. Diese Herkunft prägte Tupacs politische Texte über Rassismus, Polizeigewalt und Armut.

Sein bekanntes Motto fasste diesen Anspruch zusammen: Er sage nicht, dass er die Welt verändere, garantiere aber, den Verstand zu entzünden, der es tun werde.

Wie viele Leser damals antworteten, ist nicht überliefert; die Kommentare sind im Archiv nicht erhalten.

Offizielle Antworten von Washington bis Hollywood

Die Frage nach Tupacs Bedeutung hat seitdem viele offizielle Antworten bekommen. 2010 nahm die Library of Congress „Dear Mama“ in das National Recording Registry auf. 2017 wurde Tupac im ersten möglichen Jahr in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. 2023 erhielt er posthum einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Laut seiner offiziellen Website hat er weltweit über 75 Millionen Tonträger verkauft. Die Frage von 2007 bleibt trotzdem offen: Sie richtet sich an jeden Fan neu.