Meldung vom 5. September 2026
Erstes Interview nach dem Schuldspruch: Davis beteuert seine Unschuld
Buch nie gelesen, Interviews fürs Geld: Duane „Keffe D“ Davis beteuert nach dem Urteil seine Unschuld und zieht Vorwürfe gegen Combs zurück.
Aus dem Gefängnis in Las Vegas meldete sich Duane „Keffe D“ Davis erstmals seit seinem Schuldspruch. Am 5. September 2026 erschien im Hollywood Reporter das erste Interview nach dem Urteil. Davis beteuerte darin: „Ich bin unschuldig“ und „Ich werde auf eine Berufung hin freikommen.“
Buch nie gelesen, Interviews fürs Geld
Sein Buch Compton Street Legend habe er nie geschrieben oder gelesen; der Autor habe ihn nur um zehn Geschichten und Fotos gebeten. Seine Auftritte in Interviews habe er gemacht, „um Geld zu verdienen“. Zeugen, FBI-Agenten, Polizisten und Staatsanwälte hätten über ihn gelogen.
Vorwürfe gegen Combs erfunden, kein Wort an Tupacs Familie
Auf die Frage, warum er nicht ausgesagt habe, antwortete er, sein Anwalt habe ihn gewarnt, das schade der Berufung. Seine frühere Behauptung, Sean Combs habe Geld für den Mord ausgesetzt, nahm Davis laut The Source und AllHipHop zurück; er habe sie erfunden. Sich an Tupacs Familie zu wenden, lehnte er ab.
All das sind Äußerungen eines Verurteilten, die das Gericht nicht überprüft hat. Die Verurteilung ist nicht rechtskräftig.