Meldung vom 31. August 2026
Jury spricht Duane „Keffe D“ Davis im Mordfall Tupac schuldig
Erster Schuldspruch im Mordfall Tupac Shakur: Eine Jury in Las Vegas spricht Duane „Keffe D“ Davis schuldig. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Etwa drei Stunden berieten die Geschworenen nach den Schlussplädoyers: Am 31. August 2026 sprach eine Jury in Las Vegas Duane „Keffe D“ Davis des Mordes unter Einsatz einer tödlichen Waffe schuldig. Davis ist damit der Erste, der für den Mord an Tupac Shakur verurteilt wurde.
Laut Anklage der Anführer, nicht der Schütze
Die Anklage sah in ihm den Anführer, der das Attentat von 1996 plante und die Waffe besorgte. Geschossen hat er laut Anklage nicht selbst. Eine zusätzliche Anklage wegen Bandenzugehörigkeit hatte die Staatsanwaltschaft fallen lassen.
Staatsanwalt Marc DiGiacomo sagte den Geschworenen: „Sagen Sie ihm, dass Sie ihn hören. Sprechen Sie ihn schuldig.“ Die Verteidigung nannte den Fall „Fiktion“.
Davis kündigt Berufung an
Im Saal waren Angehörige Tupacs, darunter einige in Tränen. Davis sagte zur Richterin Carli Kierny: „Ich möchte Berufung einlegen.“
Das Strafmaß soll am 13. Oktober folgen; ihm droht lebenslange Haft. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Einzelheiten und Vorgeschichte: Die Ermittlungen.