Meldung vom 25. August 2026
E.D.I. Mean im Davis-Prozess: „Ich war entsetzt“
Keine Gesichter, nur der Arm mit der Waffe: Wie Tupacs Jugendfreund Malcolm Greenidge 2026 im Prozess gegen Duane „Keffe D“ Davis aussagte.
Am 7. September 1996 kam Malcolm Greenidge zum Boxkampf Tyson gegen Seldon nach Las Vegas. Er saß im Auto hinter Tupac und Suge Knight, als ein heller Cadillac neben deren Wagen fuhr. Am 25. August 2026 sagte Tupacs Jugendfreund, bekannt als Rapper E.D.I. Mean von den Outlawz, im Prozess gegen Duane „Keffe D“ Davis als Augenzeuge aus.
Keine Gesichter, nur der Arm mit der Waffe
Er habe „den Arm und die Waffe an diesem Arm“ gesehen, aber keine Gesichter. Der Schütze habe schwarz gewirkt, die Schüsse seien von der Rückbank gekommen. „Ich war entsetzt“, sagte er. Teile seiner Aussage deckten sich mit Davis’ früheren Schilderungen, etwa bei den Schüssen von der Rückbank.
Tupacs Warnung und ein eigenes Label
Greenidge schilderte auch, wie der schwer verletzte Tupac ihm später zurief, sich auf den Boden zu legen, bevor Polizisten ihn mit einer Schrotflinte bedrohten. Er sagte außerdem, Tupac habe ein eigenes Label gründen wollen und mit Quincy Jones gesprochen.
Übersicht zum Verfahren: Die Ermittlungen.