Meldung vom 17. August 2026
Mordprozess gegen Keffe D: Eröffnungsplädoyers und erster Zeuge
Die Anklage spricht von einem Racheakt, die Verteidigung von reinem Unsinn: Der Mordprozess gegen Duane „Keffe D“ Davis beginnt mit den Plädoyers.
„Duane Davis hat nicht abgedrückt“, sagte Staatsanwalt Binu Palal. Er habe aber dafür gesorgt, dass die Schützen bewaffnet waren. Mit den Eröffnungsplädoyers begann am 17. August 2026 der Mordprozess gegen Duane „Keffe D“ Davis.
Ein „Racheakt“ gegen erfundene Geschichten
Palal nannte den Anschlag auf Tupac einen „Racheakt“ nach der Prügelei im MGM Grand, bei der Tupac und sein Umfeld Davis’ Neffen Orlando Anderson geschlagen hatten. Dazu spielte die Anklage Mitschnitte von Davis’ eigenen Aussagen ab.
Verteidiger Michael Sanft hielt dagegen: Es gebe keinen echten Beweis, nicht einmal dafür, dass Davis in Las Vegas war. Den Geschworenen zeigte er eine Folie mit einem Kraftausdruck für „Unsinn“ und nannte Davis’ Erzählungen erfunden.
Im Krankenwagen wollte Tupac keine Namen nennen
Erster Zeuge war der frühere Polizist Garry Dale, der im Krankenwagen mit Tupac fuhr. Tupac habe den Namen der Täter nicht nennen wollen: „Nein, wir kümmern uns selbst darum.“
Bei einer Verurteilung droht Davis lebenslange Haft. Mehr: Die Ermittlungen.