Meldung vom 30. Juni 2026
Richterin lässt das Buch von „Keffe D“ als Beweismittel zu
Trotz Einwänden der Verteidigung: Richterin Carli Kierny lässt Duane „Keffe D“ Davis’ Memoiren und Gang-Beweise im Mordprozess als Beweismittel zu.
Ein Ghostwriter habe vieles „erfunden“, der Text stamme nicht eindeutig von Davis: Mit diesem Argument hatte Verteidiger Michael Sanft beantragt, das Buch und Aussagen gegenüber der Polizei auszuschließen. Richterin Carli Kierny entschied am 30. Juni 2026 anders: Die Memoiren Compton Street Legend werden im Mordprozess gegen Duane „Keffe D“ Davis als Beweismittel zugelassen. Davis habe sich das Buch zu eigen gemacht und zum Kauf aufgefordert, um „die wahre Geschichte“ zu erfahren.
Freiwillige Aussagen und Gang-Beweise zum Motiv
Kierny entschied auch, dass Davis bei strittigen Befragungen frei gehen konnte und nicht unfreiwillig sprach. Mit dem Interview von 2008 habe sie allerdings „Probleme“. Zudem dürfen Gang-Beweise zum Motiv verwendet werden.
Staatsanwalt Marc DiGiacomo sagte, ohne das Buch wäre Davis wahrscheinlich nie angeklagt worden. Die Entscheidung ist keine Feststellung der Schuld, nur der Zulässigkeit. Hintergrund: Die Ermittlungen.