Meldung vom 6. Januar 2025
Mordanklage gegen „Keffe D“: Verteidigung beantragt Abweisung
Frühere Schutzzusagen und lange Verzögerung: Anwalt Carl Arnold will die Mordanklage gegen Duane „Keffe D“ Davis kippen, noch bevor der Prozess beginnt.
Das Verfahren um Tupac Shakurs Tod soll enden, noch bevor der Prozess beginnt: Am 6. Januar 2025 beantragte die Verteidigung von Duane „Keffe D“ Davis, die Mordanklage abzuweisen. Davis’ Anwalt Carl Arnold begründete den Schritt mit der langen Verzögerung und sogenannten Proffer-Vereinbarungen: Bei diesen Schutzabsprachen sei Davis von Bundes- und Lokalbehörden zugesichert worden, dass seine Angaben nicht gegen ihn verwendet würden. Doch genau diese Aussagen bildeten die Grundlage der Anklage.
Erst Compton-Polizisten, dann Sean Combs
Laut Antrag hatte Davis 1998 gesagt, Polizisten aus Compton hätten im Auftrag von Suge Knight geschossen. Zehn Jahre später erzählte er eine andere Version, zu der auch eine angebliche Prämie von einer Million Dollar gehörte, die Sean Combs ausgesetzt haben soll. Combs bestreitet seit Jahren jede Beteiligung.
Davis sitzt seit seiner Festnahme im September 2023 in Haft und hat auf nicht schuldig plädiert; es gilt die Unschuldsvermutung. Den Gesamtzusammenhang beschreibt die Seite Die Ermittlungen.