Meldung vom 18. Juli 2024
Schriftsatz der Anklage: Davis' Aussagen über Sean Combs
Ein 180-Seiten-Schriftsatz im Fall Davis bringt Aussagen von 2009 gegen Sean Combs ans Licht. Combs bestreitet jede Beteiligung, angeklagt ist er nicht.
Rund 180 Seiten reichte die Staatsanwaltschaft von Clark County am 18. Juli 2024 im Fall Duane Davis bei Gericht ein. Es war die Antwort auf den Antrag der Verteidigung, die Kaution neu zu prüfen. In der Öffentlichkeit wurde der Schriftsatz am 23. und 24. Juli bekannt. Darin legten die Ankläger Material vor, das der Grand Jury nicht gezeigt worden war: das Protokoll eines Gesprächs, das Davis 2009 mit der Polizei in Las Vegas führte.
Davis bringt Sean Combs ins Spiel
Davis nennt darin Sean „Diddy“ Combs. Combs habe in einem Raum gesagt, er würde „alles für den Kopf“ von Suge Knight geben. Später sei ein Bekannter plötzlich zu Geld gekommen. Zudem deutete Davis an, Combs habe dem Bekannten eine Million Dollar für die Tat gezahlt.
Combs bestreitet jede Beteiligung
Bewiesen sind diese Aussagen von Davis nicht. Combs bestreitet jede Beteiligung. Eine Quelle aus seinem Umfeld nannte die Vorstellung, die Anklage habe Belege dafür, „kategorisch falsch und verleumderisch“. Auch die Polizei in Las Vegas erklärte, Combs sei nie Verdächtiger im Fall gewesen. Er wurde nicht angeklagt. Hintergrund: Die Ermittlungen.