Meldung vom 26. Juni 2024
Zweifel am Kautionsgeld: Duane Davis bleibt in Haft
112.500 Dollar Anzahlung liegen bereit, doch Duane Davis bleibt in Haft: Die Richterin bezweifelt die Herkunft des Geldes von Musikmanager Wack100.
Die Kaution von 750.000 Dollar stand fest, und Duane Davis war bereit, 112.500 Dollar als Anzahlung zu hinterlegen. Trotzdem kam er nicht frei: Am 26. Juni 2024 verweigerte Richterin Carli Kierny ihm die Freilassung unter Hausarrest. Davis habe nicht dargelegt, befand sie, dass das Geld aus legalen Quellen stamme.
Zwei Einzahlungen ohne Beleg
In den Kontounterlagen fehlten Erklärungen für zwei Einzahlungen von je 50.000 Dollar. Bei einer Anhörung am 25. Juni hatte Davis ausgesagt, das Geld komme vom Musikmanager Cash „Wack100“ Jones. Die Staatsanwaltschaft vermutete, die Zahlung hänge mit einem Vertrag über Davis’ Geschichte zusammen; Wack100 hatte zuvor in einem Interview von einer Serie gesprochen.
Kein Geld für die Mordgeschichte
Vor Gericht sagte Wack100, er habe Davis bei der Kaution unterstützt, weil dieser „eine monumentale Figur in unserer Gemeinschaft“ sei. Zugleich räumte er ein, manches zur Unterhaltung zu sagen. Die Richterin wollte verhindern, dass Davis für seine Darstellung des Mordes bezahlt wird. „Ich habe mehr Fragen als Antworten“, sagte sie und verweigerte die Freilassung. Davis bleibt unschuldig bis zum Urteil. Siehe Die Ermittlungen.