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Meldung vom 8. Juni 2021

Oral History „Changes“: Tupacs Leben in fremden Stimmen

Kein Archivmaterial, kaum eigene Worte: Sheldon Pearce erzählt Tupacs Leben über Weggefährten, Lehrer und Beobachter, die Kritik reagiert geteilt.

Am 8. Juni 2021, wenige Tage vor Tupacs 50. Geburtstag, erschien ein Buch über sein Leben, in dem er selbst kaum zu Wort kommt. Für Changes: An Oral History of Tupac Shakur verzichtete Sheldon Pearce, Musikredakteur beim New Yorker, bewusst auf altes Archivmaterial. Stattdessen führte er neue Interviews mit früheren Lehrern und Mitschülern, Weggefährten, Journalisten und Autoren. Auch Afeni Shakur und Suge Knight fehlen, wie Kirkus anmerkt.

Lob für den Hintergrund, Kritik an der Lebendigkeit

Die Kritiker waren geteilt. Kirkus lobte den Hintergrund zum Konflikt zwischen Ost- und Westküste und zu Tupacs Tod, sah aber für Fans, die Neues zu seinen Alben suchen, wenig. Der Guardian bescheinigte dem Buch, die Wendepunkte eines viel zu kurzen Lebens zu erhellen, vermisste aber die Lebendigkeit guter Oral Histories. Zu den neuen Stimmen zählten Ärzte, Journalisten und ein Geschworener.

Eine Einordnung samt Daten steht auf der Seite Changes.