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Changes: An Oral History of Tupac Shakur
Ein Mosaik aus neuen Interviews: Wie New-Yorker-Redakteur Sheldon Pearce 2021 Weggefährten, Musiker und Notärzte über Tupac Shakur sprechen lässt.
- Autor
- Sheldon Pearce
- Erschienen
- 8. Juni 2021, Simon & Schuster, New York
- Umfang
- 288 Seiten
- ISBN
- 978-1-9821-7046-2
- Sprache
- Englisch, keine deutsche Ausgabe bekannt
Zum 50. Geburtstag Tupacs und 25 Jahre nach seinem Tod erschien 2021 Changes, benannt nach einem seiner bekanntesten Songs. Musikjournalist Sheldon Pearce, Redakteur beim New Yorker, legte damit sein erstes Buch vor. Die Form ist ungewöhnlich: eine Oral History als Mosaik aus Stimmen jener Menschen, die Tupac erlebt haben.
Daten zum Buch
Ein Chor von Zeitzeugen statt Archivmaterial
Pearce führte für das Buch ausschließlich neue Interviews und verzichtete bewusst auf Archivmaterial. Seine Gesprächspartner führt er als „Chorus“ auf: Zu Wort kommen Lehrer und Jugendfreunde, Weggefährten aus den frühen Jahren, Musiker, Mitarbeiter von Death Row, Journalisten, Wissenschaftler und sogar Notärzte. Zwischen den Kapiteln stehen Abschnitte über Túpac Amaru, den Inka-Rebellen aus dem 16. Jahrhundert, nach dem Tupac benannt wurde.
Besonders beachtet wurde die Aussage eines Geschworenen aus dem Prozess von 1994, die laut Publishers Weekly Zweifel an jenem Urteil weckt. Zum Fall selbst: Rechtsfälle.
Lob für die Methode, Kritik an den Leerstellen
Pearce legte ein seriöses, journalistisch gearbeitetes Buch mit klarer Methode vor. Kirkus empfahl es und schrieb, Pearce gelinge es trotz wenig bekannter Interviewpartner, Tupacs Wirkung zu zeigen. Publishers Weekly fand es aufschlussreich, wenn auch stellenweise verklärend. The Guardian bemängelte, dass viele Schlüsselfiguren tot, in Haft oder nicht erreichbar sind, weshalb der Verzicht auf Archivstimmen entsprechende Lücken lässt. Tupacs eigene Stimme fehlt fast ganz.
Aus der Sicht der Menschen um ihn herum bietet der Band viele unbekannte Details. Weitere Titel verzeichnet die Übersicht Bücher.