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Meldung vom 26. Juni 2017

John Singleton nennt „All Eyez on Me“ ein Debakel

Zweimal stieg er bei dem Projekt aus, nun rechnet er ab: Regisseur John Singleton nennt das Tupac-Biopic „All Eyez on Me“ ein Debakel.

Zweimal war John Singleton an All Eyez on Me beteiligt, zweimal stieg er wegen kreativer Differenzen aus. Entsprechend hart kritisierte der Regisseur (Boyz n the Hood, Poetic Justice) den fertigen Film. In einem Interview mit dem Sender V-103 in Atlanta, wo er für seine FX-Serie Snowfall warb, sprach er laut Billboard von einem „Debakel“. Er sei enttäuscht, wie der Film geraten sei, und darüber, dass er ihn nicht selbst machen konnte.

Ein Film, kein kulturelles Ereignis

Die Produzenten hätten „einfach einen Film gemacht“, sagte Singleton, nicht ein kulturelles Ereignis. Jüngere, die Tupacs Bedeutung nicht kannten, sähen nur einen Rapstar, doch er sei viel mehr gewesen. Singleton hatte Tupac in Poetic Justice inszeniert. Seine Kritik reiht sich ein in die Debatte um den Film.