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Meldung vom 28. Oktober 2015

Streit um das Tupac-Biopic: Produzenten klagen auf 10 Millionen Dollar

Wer bestimmt über Budget und Hauptdarsteller? Die Produktionsfirma Emmett/Furla wirft dem Studio Morgan Creek vor, sie beim Biopic übergangen zu haben.

Das Tupac-Biopic nahm Formen an, doch hinter den Kulissen eskalierte der Streit. Am 28. Oktober 2015 verklagte die Produktionsfirma Emmett Furla Oasis das Studio Morgan Creek vor dem Superior Court in Los Angeles auf 10 Millionen Dollar Schadensersatz. Der Vorwurf laut Billboard: Morgan Creek habe Hauptdarsteller, Budget und Drehplan ohne Zustimmung festgelegt.

Streit um Kontrolle

Nach Darstellung der Kläger Randall Emmett und George Furla enthielt der Kooperationsvertrag vom September 2013 klare Regeln: ein Budget von maximal 30 Millionen Dollar sowie gemeinsame Entscheidungen bei Drehplan und Verleih. Bei Regisseur und Hauptdarsteller beanspruchte Emmett/Furla das alleinige Entscheidungsrecht. Erst ihre Beteiligung, so die Produzenten, habe das stillliegende Projekt wiederbelebt.

Auch beim Verleih fühlten sie sich übergangen: Einen von ihnen ausgehandelten Deal mit Open Road Films habe Morgan Creek abgelehnt, später aber selbst mit Open Road abgeschlossen, ohne die Partner.

Klage gegen Afeni Shakur

Dies war nicht der einzige Konflikt des Studios. Laut Billboard verklagte Morgan Creek auch Afeni Shakur wegen der Musikrechte. Wie die Produktion trotzdem weiterging, zeigt Benny Boom soll inszenieren.

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