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Meldung vom 25. Juni 2012

Bericht: Jimmy Henchman soll Beteiligung am Überfall von 1994 eingeräumt haben

Hat Jimmy Henchman den Quad-Studio-Überfall eingeräumt? Die Village Voice berichtete es 2012 unter Berufung auf Protokolle, sein Anwalt bestritt das.

Ende Juni 2012 war ein alter Fall wieder in den Schlagzeilen. Unter Berufung auf einen Artikel von Chuck Philips in der Village Voice berichteten Medien, James „Jimmy Henchman“ Rosemond habe in Gesprächen mit Staatsanwälten eine Beteiligung an dem Überfall auf Tupac im New Yorker Quad Recording Studio eingeräumt (Shooting 1994).

Proffer-Sitzungen nach einer Verurteilung

Am 5. Juni 2012 war Rosemond in einem Drogenverfahren in Brooklyn verurteilt worden, laut US-Staatsanwaltschaft als Anführer einer kriminellen Organisation. Philips stützte sich auf Protokolle sogenannter Proffer-Sitzungen aus dem Vorjahr, in denen Rosemond sich um eine Kooperation bemüht haben soll.

Alte Vorwürfe, kategorisches Dementi

Tupac hatte Rosemond im Lied „Against All Odds“ beschuldigt; 2011 hatte der Häftling Dexter Isaac behauptet, Rosemond habe ihn für den Überfall bezahlt. Rosemonds Anwalt Gerald Shargel bestritt ein Geständnis „kategorisch“.

Nach Rolling Stone ist die Tat verjährt, niemand wird dafür angeklagt. Philips’ Los-Angeles-Times-Artikel von 2008 war zurückgezogen worden.

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