Meldung vom 12. Oktober 2011
Tupac-Biopic: Fuqua ist raus, John Singleton im Gespräch
Kein Darsteller, kein Regisseur: Im Herbst 2011 verlor das Tupac-Biopic Antoine Fuqua. John Singleton war im Gespräch und sagte im November ab.
Im Februar 2011 hatte die Produktionsfirma Morgan Creek noch einen Drehstart für das Frühjahr angekündigt. Im Oktober war davon nichts mehr übrig. Laut einem Bericht des New Yorker Magazins Vulture, den Complex am 12. Oktober 2011 aufgriff, hatte Antoine Fuqua das Projekt verlassen. Er habe keinen Schauspieler gefunden, der stark genug für die Rolle Tupacs sei.
Der Regisseur von „Poetic Justice“
Als Nachfolger war John Singleton im Gespräch. Er kannte Tupac aus erster Hand: 1993 hatte er ihn in Poetic Justice an der Seite von Janet Jackson inszeniert, und die beiden waren bei den Dreharbeiten befreundet.
Die Lösung hielt nur wenige Wochen. Am 17. November 2011 meldete Complex unter Berufung auf den Blog Shadow and Act, Singleton werde das Biopic nicht drehen. Einen Grund nannte der Bericht nicht. Singleton wollte sich stattdessen einer eigenen Liebesgeschichte widmen, mit Tyrese Gibson und Taraji P. Henson, seinen Hauptdarstellern aus Baby Boy.
Damit stand das Biopic Ende 2011 wieder ohne Regisseur da.
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