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Meldung vom 16. Juni 2011

Henchmans Anwalt nennt das Geständnis eine Lüge, die New Yorker Polizei prüft

Nach Dexter Isaacs Geständnis zum Überfall von 1994 sprach Rosemonds Anwalt von einer glatten Lüge. Die New Yorker Polizei kündigte eine Prüfung an.

Die Antwort kam schnell. Einen Tag nachdem Dexter Isaac gestanden hatte, Tupac 1994 im Auftrag von Jimmy „Henchman“ Rosemond überfallen zu haben, wies dessen Anwalt Jeffrey Lichtman die Darstellung zurück. „Eine glatte Lüge“, sagte er der New York Daily News. Isaac sei nicht vertrauenswürdig und wolle nur seine eigene Strafe verkürzen.

Die Polizei will mit Isaac sprechen

Zugleich nahm die New Yorker Polizei den Bericht ernst. Sprecher Paul Browne sagte, Ermittler würden der Meldung nachgehen; sollte sich das Geständnis als echt erweisen, wolle man den inhaftierten Isaac selbst befragen.

Rosemond war zu diesem Zeitpunkt seit rund einem Monat auf der Flucht. Am 21. Juni 2011 nahmen ihn Bundesagenten wegen Drogenhandels fest, wie XXL im September in einer ausführlichen Rekonstruktion des Überfalls festhielt. Das Magazin kam zu dem Schluss, dass die Wahrheit über die Nacht in den Quad Studios weiter unklar sei. Den Stand der Ermittlungen und alle Beteiligten beschreibt die Seite zum Überfall von 1994.

James „Jimmy Henchman“ Rosemond

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