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Meldung vom 14. Juli 2010

John Potash und seine These vom „Krieg des FBI gegen Tupac“

Der Autor John Potash behauptete 2010 in einem selbst verlegten Buch, Tupacs Tod sei von Regierungsseite gesteuert worden. Überprüfbare Belege nannte er nicht.

Sechs Verlage hatten abgelehnt, also brachte John Potash sein Buch selbst heraus. The FBI War on Tupac Shakur and Black Leaders erschien in seinem eigenen Kleinverlag Progressive Left Press. Im Juli 2010 sprach AllHipHop-Gründer Grouchy Greg Watkins mit dem 44-jährigen Autor aus dem Baltimore County.

Was Potash behauptet

Potash hielt Tupac für den einflussreichsten Schwarzen Amerikas seiner Zeit und sah darin den Grund für die Angriffe auf ihn. Er sprach von fünf staatlich betriebenen Versuchen, Tupac zu töten, und behauptete, die Regierung habe seinen Tod gesteuert. Death Row Records sei eine Tarnfirma der Geheimdienste gegen schwarzen Aktivismus gewesen; dabei berief er sich auf den früheren Polizisten Russell Poole. Ähnliche Muster sah er in weiteren Fällen der Hip-Hop-Geschichte und verwies auf Methoden nach Art des früheren FBI-Programms COINTELPRO.

Einordnung

Belege, die einer Prüfung standhalten, enthielt das Gespräch nicht. Watkins selbst schrieb, Potashs Material sei ebenso schwer zu widerlegen wie zu beweisen. Afeni Shakur hatte sich nach Potashs Angaben nicht öffentlich zu dem Buch geäußert. 2026 sprach eine Jury in Las Vegas den früheren Gangchef Duane „Keffe D“ Davis schuldig; das Urteil ist nicht rechtskräftig. Welche Theorien es gab und was davon übrig blieb, zeigt die Seite Theorien.

Afeni Shakur: Panther, Mutter, Nachlassverwalterin

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