Meldung vom 22. April 2004
Suge Knight kommt nach zehn Monaten Haft frei
Wegen eines angeblichen Schlags gegen einen Parkwächter saß der Death-Row-Chef zehn Monate in Haft. Am 22. April 2004 wurde er entlassen.
Suge Knight war wieder auf freiem Fuß. Wie AllHipHop am 23. April 2004 berichtete, wurde der Chef von Death Row Records am Vortag aus der Haft entlassen. Zehn Monate hatte er wegen eines Verstoßes gegen seine Bewährungsauflagen im Gefängnis verbracht, die meiste Zeit im Mule Creek State Prison in Ione, Kalifornien. Dort hatte er schon nach der Schlägerei in einem Casino in Las Vegas im Jahr 1996 gesessen.
Ein umstrittener Beschluss
Ein Bewährungsausschuss in Kalifornien war zu dem Schluss gekommen, dass Knight einen Parkwächter geschlagen und damit gegen die Auflagen seiner Entlassung von 2001 verstoßen habe. Seine Anwälte bestritten das. Sie legten Aussagen von acht Zeugen und ein Überwachungsvideo vor und brachten den Parkwächter selbst mit, der verneinte, geschlagen worden zu sein. Knight sei festgenommen worden, bevor der Vorwurf gründlich geprüft war, sagte seine Anwältin Rose Kogerman.
Zurück im Büro
Den ersten Tag in Freiheit verbrachte Knight nach dem Bericht mit Familie und Freunden, am nächsten Tag wollte er wieder im Death-Row-Büro sein. Auf dem Plan standen die Werbung für Kurupts Album Against the Grain, das am 27. April erscheinen sollte, und ein Sampler zugunsten von Familien amerikanischer Soldaten im Irak.