Meldung vom 6. Juni 2003
Sylvester Stallone plant einen Film über den Tod von Tupac und Biggie
Arbeitstitel „Rampart Scandal“: Stallone wollte als Detective Russell Poole die Polizeitheorie zu Tupac und Biggie verfilmen. Im September sagte Suge Knight eine Rolle als er selbst zu.
Am 6. Juni 2003 meldeten MTV News und AllHipHop ein ungewöhnliches Hollywood-Vorhaben: Sylvester Stallone wollte einen Spielfilm über den Tod von Tupac und The Notorious B.I.G. schreiben, inszenieren und selbst die Hauptrolle übernehmen. Der Arbeitstitel lautete laut Daily Variety „Rampart Scandal“. Im Zentrum sollte der Korruptionsskandal in der Rampart-Abteilung der Polizei von Los Angeles stehen, den manche Theorien mit den Schüssen auf beide Rapper verbinden.
Stallone als Russell Poole
Stallone wollte den früheren LAPD-Detective Russell Poole spielen. Poole hatte an der Aufdeckung der Rampart-Affäre mitgewirkt und in Nick Broomfields Dokumentarfilm Biggie & Tupac Suge Knight für Tupacs Tod verantwortlich gemacht. Nach Variety sollte der Film die Ereignisse wie der japanische Klassiker „Rashomon“ aus mehreren Blickwinkeln erzählen. Als Drehbeginn nannte AllHipHop den 1. September.
Suge Knight soll sich selbst spielen
Schon im Juni hieß es, Stallone werbe um Suge Knight, damit er sich selbst spiele. Am 19. September meldete AllHipHop die Zusage. Stallone wolle Knight Gelegenheit geben, Fragen zu beantworten, die ihm nie jemand gestellt habe. Knight saß zu dieser Zeit wegen eines Verstoßes gegen seine Bewährungsauflagen in Haft: Er soll vor einem Nachtclub in Hollywood einen Parkwächter geschlagen haben. Weitere Hintergründe: Theorien zum Mordfall.