Meldung vom 14. Februar 2002
Suge Knight sorgt beim Hip-Hop-Gipfel in Beverly Hills für Tumult
Beim West Coast Hip-Hop Summit am 14. Februar 2002 griff Suge Knight zahlreiche Musiker an. Janet Jackson warf er vor, in ihren Konzerten Bilder von Tupac zu zeigen.
Eigentlich sollte es ein friedliches Treffen der Hip-Hop-Szene der Westküste werden. Am Donnerstag, dem 14. Februar 2002, traf sich die Szene im Ballsaal des Four Seasons Hotel in Beverly Hills zusammen. Mitveranstalter war Def-Jam-Gründer Russell Simmons, die Grundsatzrede hielt Louis Farrakhan, 90 Minuten lang.
Rundumschlag am Mikrofon
Dann trat Suge Knight ans Pult. Er war verspätet gekommen, begleitet unter anderem von Mack 10, Kurupt, Irv Gotti und den Outlawz. Laut MTV News beleidigte er unter anderem Dr. Dre, Eminem und Master P, außerdem Frauen und Homosexuelle. Janet Jackson warf er vor, in ihren Konzerten Bilder von Tupac zu verwenden. Wer die Westküste und Gangsta-Rap vertrete, müsse auch erscheinen, rief er. Dr. Dre und sein Umfeld, darunter Snoop Dogg und Eminem, waren nicht gekommen.
Proteste, aber keine Gewalt
Mehrere Gäste verließen den Saal. Die Sängerin Jewell, früher selbst bei Death Row, schrie Knight an und ging. Simmons verteidigte später, dass er Knight sprechen ließ. Trotz der Spannungen blieb es friedlich, was Mitorganisator Mike Concepcion als Erfolg wertete. Am Ende stand eine Kampagne, mit der Rapper junge Leute zur Eintragung ins Wählerregister bewegen sollten.
Suge KnightJanet Jackson: Poetic Justice und das Gerücht vom Aids-TestKuruptDr. DreEminem und Tupac: Loyal to the Game, Killshot und ein Brief an Afeni