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Meldung vom 10. Februar 2002

Afeni Shakur spricht am Guilford College über Sucht, Herkunft und Tupacs Erbe

Am 10. Februar 2002 sprach Afeni Shakur im Dana Auditorium des Guilford College in North Carolina über ihre Herkunft, ihre Sucht und das Werk ihres Sohnes.

Am Sonntagabend, dem 10. Februar 2002, stand Afeni Shakur im Dana Auditorium des Guilford College in North Carolina. Eingeladen hatte die African American Cultural Society der Hochschule. Deren Präsidentin, die Studentin Neena Robertson, stellte die damals 55-Jährige als „activist, mother, woman“ vor und las ein eigenes Gedicht für sie. So berichtete die Studentenzeitung The Guilfordian am 15. Februar.

Lumberton, Gefängnis, Sucht

Afeni Shakur erzählte von ihrer Kindheit als Tochter armer Farmer in Lumberton und nannte ihr jüngeres Ich „arrogant“ und „angry“. Offen sprach sie über ihre Drogenabhängigkeit: Sie sei eine Süchtige in Genesung. Einen großen Teil der Schwangerschaft mit Tupac habe sie im Gefängnis verbracht. Dankbar sei sie, dass sie in den fünf Jahren vor seinem Tod und seither clean geblieben sei.

Mehr als die meisten in drei Leben

Über ihren Sohn sagte sie, er habe in 25 Jahren mehr geschafft als die meisten Menschen in drei Leben. Laut The Guilfordian zählte sie auf, wie sie sein Erbe weiterträgt: mit Reden, mit bisher unveröffentlichten Aufnahmen, mit einem Kunstzentrum in Georgia und einer geplanten MTV-Dokumentation. Auf die Frage eines Zuhörers nach dem Zustand der Musikbranche nannte sie vieles davon Müll. „Tupac never gave you any garbage“, sagte sie über die Musik ihres Sohnes.

Afeni Shakur: Panther, Mutter, Nachlassverwalterin

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