Meldung vom 29. März 2001
„Welcome to Death Row“: Dokumentarfilm über Suge Knights Label in New York gezeigt
Am 29. März 2001 lief in New York der Dokumentarfilm „Welcome to Death Row“ über Aufstieg und Fall des Labels. Zu sehen sind auch Interviews mit Tupac.
Im New Yorker Viertel Tribeca wurde am Abend des 29. März 2001 der Dokumentarfilm „Welcome to Death Row“ vorgeführt. Unter den Gästen waren laut MTV News das Model Tyson Beckford, der Produzent Stevie J. sowie die Sängerinnen Coko und Dionne Warwick.
Ein Label im Rückblick
Regisseur S. Leigh Savidge, zugleich Chef des Verleihs Xenon Pictures, erzählt Aufstieg und Fall von Death Row Records. Neben Nachrichtenbildern enthält der Film Interviews mit Tupac, Snoop Dogg, Dr. Dre und Suge Knight selbst. Frühere Künstler wie Nate Dogg und RBX schildern Knights harten Umgang mit Mitarbeitern. Knight saß zu diesem Zeitpunkt noch im Gefängnis.
Die Rolle von Harry O
Breiten Raum nimmt Michael „Harry O“ Harris ein. Der Film stützt seine Darstellung, er habe mit Hilfe des Anwalts David Kenner das Startkapital für Death Row gegeben. Harris verklagte Knight deshalb auf Geld, das ihm zustehe. Seine Frau Lydia war Mitproduzentin. Savidge berichtete von Drohungen gegen ihn, ließ sich nach eigenen Worten aber nicht abhalten. Knight hatte den Film abgelehnt, weil nur er die wahre Geschichte erzählen könne. Xenon hoffte, „Welcome to Death Row“ bis zum Sommer in die Kinos zu bringen.
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