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Meldung vom 2. August 2000

Tupacs Nachlass legt den Rechtsstreit mit Orlando Andersons Erben bei

Ende Juli 2000 einigten sich Tupacs Nachlass und die Erben von Orlando Anderson außergerichtlich. Eine Summe wurde nicht bekannt.

Der Streit zwischen Tupacs Nachlass und der Familie von Orlando Anderson ist ohne Prozess zu Ende gegangen. AllHipHop meldete am 2. August 2000, beide Seiten hätten sich in der Vorwoche verglichen. Über Geld wurde nichts bekannt.

Klage und Gegenklage seit 1997

Der Streit begann mit der Schlägerei in der Lobby des MGM Grand in Las Vegas, wenige Stunden vor den Schüssen auf Tupac. Anderson, ein Gangmitglied, geriet dort mit Tupac und dessen Leibwächter aneinander, auch Suge Knight trat laut Überwachungsvideo auf ihn ein (mehr zur Schlägerei). 1997 verklagte Anderson Tupacs Seite und Knight auf Schadenersatz. Vier Tage später reichte der Nachlass eine Gegenklage wegen unrechtmäßigen Todes ein: Anderson sei für den Tod Tupacs verantwortlich.

Anderson wurde am 29. Mai 1998 erschossen. Seine Erben klagten danach weiter. Sie warfen Tupacs Nachlass vor, eine mündliche Zusage gebrochen zu haben, den Streit von 1997 für 78.000 Dollar beizulegen. Mit dem Vergleich war auch dieses Verfahren erledigt. Ein Gericht hat über Andersons Rolle in der Tatnacht nie entschieden.

Orlando „Baby Lane“ AndersonSuge KnightAfeni Shakur: Panther, Mutter, Nachlassverwalterin

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