Meldung vom 12. April 2000
Die Outlawz verklagen Death Row und Suge Knight auf 4,5 Millionen Dollar
Im April 2000 zogen Tupacs Weggefährten vor Gericht: Die Outlawz verklagten Death Row, Interscope und den inhaftierten Suge Knight auf 4,5 Millionen Dollar.
Die Outlawz haben in Los Angeles Klage gegen ihr früheres Label eingereicht. Wie AllHipHop am 12. April 2000 berichtete, verlangte die Gruppe 4,5 Millionen Dollar von Death Row Records, Interscope Records, Suge Publishing, Suge Knight Films und von Suge Knight persönlich, der zu dieser Zeit im Gefängnis saß.
Elf Vorwürfe, ein abgelaufener Vertrag
Die Klageschrift zählte elf Punkte auf, darunter unlautere Geschäftspraktiken, Vertragsbruch und Verstöße gegen das Gesetz gegen organisierte Kriminalität (Racketeering). Den Vertrag mit Death Row hatten die Outlawz 1997 unterschrieben. Nach ihrer Darstellung versäumte es das Label, sie über eine Verlängerung zu informieren, weshalb der Vertrag um den 6. Mai 1999 ausgelaufen sei. Danach brachte Death Row das gemeinsame Album Still I Rise heraus.
Streit um das Video „Death Row Uncut“
Parallel schickten die Anwälte der Gruppe eine Unterlassungsaufforderung an Death Row und Interscope. Der Verkauf des Videos Death Row Uncut sollte gestoppt werden, solange die Outlawz dafür nicht angemessen bezahlt würden.