Meldung vom 23. Februar 1999
Eminem zum Start von „The Slim Shady LP“: Tupac war der größte Songwriter
In der Woche, in der sein erstes großes Album erschien, erklärte Eminem MTV News, warum Tupac sein Vorbild war: Man könne jedes seiner Worte fühlen.
Ende Februar 1999 kam das Album The Slim Shady LP in die US-Läden, und noch bevor es auf der Straße richtig angekommen war, stritten Kritiker über Texte, die sie frauen- und schwulenfeindlich fanden. Eminem antwortete darauf nicht mit einer Entschuldigung, sondern mit einem Namen. MTV News berichtete am 23. Februar, schon in seiner Single vor „My Name Is“ habe er sich auf Tupac berufen, einen Rapper, der selbst oft wegen seiner Texte angegriffen worden war.
Worte, die man fühlt
Im Gespräch mit MTV erklärte der Rapper, warum Tupac für ihn ein Held war. Tupac sei „definitely the greatest songwriter that ever lived“. Als reinen Rapper habe er ihn nicht unbedingt am höchsten eingeschätzt, weil er das Rappen als eigenes Handwerk sehe. Aber bei Tupac habe man seine Worte fühlen können.
Genau so wollte Eminem selbst verstanden werden: Was er sage, sage er nicht einfach so, sondern weil er es so meine. Kurz zuvor war er im House of Blues in West Hollywood aufgetreten.
Der Anfang einer langen Verbindung
Vier Jahre später durfte Eminem mit Tupacs Stimme arbeiten. Er produzierte 2003 die Single „Runnin’ (Dying to Live)“ und 2004 das Album Loyal to the Game.
Eminem und Tupac: Loyal to the Game, Killshot und ein Brief an Afeni