Meldung vom 20. Juli 1998
Schüsse von Atlanta 1993: 210.000 Dollar Versäumnisurteil gegen den Nachlass
Fünf Jahre nach den Schüssen auf zwei Brüder in Atlanta musste Tupacs Nachlass zahlen, weil seine Anwälte geforderte Unterlagen nicht vorgelegt hatten.
Im Juli 1998 holte ein Fall aus dem Jahr 1993 Tupacs Nachlass ein. Ein Gericht sprach dem Hilfssheriff Scott Whitwell in einem Versäumnisurteil 210.000 Dollar zu. Das berichtete MTV News am 20. Juli unter Berufung auf die Atlanta Journal-Constitution. Tupacs Anwälte hatten vom Gericht verlangte Unterlagen nicht vorgelegt.
Ein Streit im Straßenverkehr
Whitwell, damals außer Dienst, und sein Bruder Mark überquerten 1993 in Atlanta zu Fuß eine Straße, als ein Auto sie fast erfasste. Während sie mit dem Fahrer stritten, hielten zwei weitere Wagen; die Brüder liefen weg und wurden von Schüssen getroffen. Zeugen nannten Tupac als Schützen, der für ein Konzert in der Stadt war.
Die Polizei klagte zunächst Tupac an und Mark Whitwell, weil er auf Tupacs Wagen geschossen und falsche Angaben gemacht haben soll. Die Staatsanwaltschaft ließ später alle Vorwürfe fallen. Marks Zivilklage endete mit einem Vergleich, die von Scott Whitwell blieb offen; Tupac hatte mit einer Gegenklage über zwei Millionen Dollar geantwortet. Die ganze Geschichte: Atlanta 1993.