Meldung vom 8. September 1997
Orlando Anderson verklagt Tupacs Nachlass wegen der Prügel im MGM Grand
Ein Jahr nach der Schlägerei im Hotel klagte der Mann, den die Polizei einen Verdächtigen nannte, gegen Tupacs Nachlass, Death Row und Suge Knight.
Am Abend des 8. September 1997 reichte Orlando Anderson beim Superior Court in Los Angeles Klage gegen Tupacs Nachlass ein, gegen Death Row Records und gegen Suge Knight. Er verlangte Schadenersatz für körperliche Verletzungen und schweres seelisches Leid. Tupac und mehrere Death-Row-Leute hätten ihn am 7. September 1996 in der Lobby des MGM Grand angegriffen, Stunden bevor auf Tupac geschossen wurde.
„Wenn es ein Opfer gibt, dann mein Mandant“
Seine Anwältin Renee L. Campbell räumte ein, dass die Polizei Anderson im Herbst 1996 als Verdächtigen bezeichnet hatte, bestritt aber jede Beteiligung an den Schüssen. Wenn es hier ein Opfer gebe, dann ihr Mandant. Die Los Angeles Times nannte die Klage ungewöhnlich, weil sie Anderson erneut ins Licht des Mordfalls rücke. Vertreter des Nachlasses und von Death Row äußerten sich zunächst nicht.
Vier Tage später antwortete Afeni Shakur mit einer eigenen Klage. Was MTV berichtete: Orlando Anderson verklagt Tupacs Nachlass und Suge Knight.