Meldung vom 22. September 1996
„Day of Atonement“: Rapper und Nation of Islam treffen sich in Harlem
Neun Tage nach Tupacs Tod rief die Nation of Islam Rapper nach Harlem, um Frieden zu stiften. Auf der Einladungsliste stand auch The Notorious B.I.G.
Am Sonntag, dem 22. September 1996, kamen in Harlem Rapper und Mitglieder der Nation of Islam zu einem „Day of Atonement“ zusammen, einem Tag der Besinnung gegen die Gewalt im Gangsta-Rap. Eingeladen hatte Conrad Muhammad, der New Yorker Vertreter der Nation of Islam. Angekündigt waren unter anderem The Notorious B.I.G. und Sean „Puffy“ Combs, A Tribe Called Quest und Chuck D.
„Kein Gangsta-Rapper, ein Kind Gottes“
Muhammad wehrte sich gegen den Vorwurf, man ehre einen Gangsta-Rapper. Man ehre einen schwarzen Mann, der ermordet worden sei, zitierte ihn die Los Angeles Times. Schon bei der Ankündigung hatte er erklärt, Tupac lasse sich nicht zurückholen, aber Zehntausende bewunderten ihn; das Treffen solle verhindern, dass sie ausgerechnet seine schlechtesten Seiten nachahmten.
Wie der Tag verlief, wer kam und was gesagt wurde, erzählt der Magazinbeitrag Trauerfeier in Harlem: der „Hip-Hop Day of Atonement“.
The Notorious B.I.G. (Christopher Wallace)Sean „Puffy“ Combs und Bad Boy Records