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Meldung vom 25. September 1996

Bericht: FBI ermittelt gegen Death Row Records

Bandenkontakte, Drogenhandel, Geldwäsche: Ende September 1996 wurde bekannt, dass das FBI schon vor den Schüssen auf Tupac gegen sein Label ermittelte.

Am 25. September 1996 berichteten Quellen aus Ermittlerkreisen der Los Angeles Times, dass das FBI gegen Death Row Records ermittelt. Es gehe um mögliche Verbindungen zu Straßenbanden und Drogenhandel, außerdem um die Frage, ob in dem Unternehmen Geld gewaschen werde. Begonnen hatten die Ermittlungen den Quellen zufolge Monate vor den Schüssen auf Tupac. Das FBI wollte die Existenz eines Verfahrens weder bestätigen noch dementieren.

„Absolut kein Kommentar“

Death Row setzte nach Angaben der Zeitung 100 Millionen Dollar im Jahr um. Auf die Frage, ob das Label mit den Ermittlern zusammenarbeiten werde, sagte Sprecher George Pryce: „Absolutely no comment“, und legte auf.

Die Zeitung erinnerte daran, wie Tupac zum Label gekommen war: Suge Knight hatte 1995 1,4 Millionen Dollar Kaution gestellt, als Tupac in Haft auf seine Berufung im New Yorker Verfahren wartete. Der Erfolg des Labels beruhe auch auf einem heiklen Nebeneinander, schrieb das Blatt: Knight stamme aus einem von Bloods dominierten Viertel in Compton, sein Star Snoop Doggy Dogg werde in Polizeiunterlagen als Mitglied eines Crips-Sets in Long Beach geführt.

Suge KnightSnoop Dogg

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