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Meldung vom 4. April 1996

120 Tage Haft für Tupac, vorerst ausgesetzt

Ein Richter in Los Angeles verurteilte Tupac im April 1996 wegen Bewährungsverstößen zu 120 Tagen Haft. Die Anwälte gingen sofort in Berufung, er blieb frei.

Am 4. April 1996 verurteilte Richter Abraham Khan in Los Angeles Tupac Shakur zu 120 Tagen Haft und 1.000 Dollar Geldstrafe. Er sah die Bewährung aus zwei Verfahren in Los Angeles verletzt: Tupac hatte den Arbeitsdienst an Straßenrändern nicht abgeleistet, war 1994 in Hollywood mit einer Waffe festgenommen und im selben Jahr in New York verurteilt worden. Das Argument von Verteidiger David Kenner, sein Mandant habe aus Angst um seine Sicherheit nicht gearbeitet, ließ der Richter nicht gelten.

„Dann bleibe ich trotzdem reicher“

Die Haft sollte am 7. Juni beginnen. Die Anwälte legten sofort Berufung ein, bis zur Entscheidung durfte Tupac frei bleiben. Er selbst hatte 60 Tage angestrebt. Nach der Anhörung sagte er, man könne ihn für 120 Jahre einsperren, er werde trotzdem reicher sein als alle, die ihn verfolgten.

Offen war noch das Verfahren um die Pistole, die Polizisten im April 1994 unter seinem Sitz gefunden haben wollten, als sie ihn und seinen Halbbruder Maurice Harding (Mopreme Shakur) auf dem Hollywood Boulevard anhielten. Mehr dazu: Weitere Verfahren 1991 bis 1996.

Mopreme Shakur

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