Hintergrund · Live at the House of Blues
Am 4. Juli 1996 stand fast die gesamte Death-Row-Belegschaft auf der Bühne des House of Blues am Sunset Strip in West Hollywood. Tupac trat mit den Outlawz auf, dazu kamen Snoop Doggy Dogg, Tha Dogg Pound, Nate Dogg sowie K-Ci & JoJo. Gut zwei Monate später war Tupac tot. Der Mitschnitt gilt als sein letztes großes Konzert; 2005 erschien er als Album und auf DVD.
Erst Tupac und die Outlawz, zum Finale alle gemeinsam
Die erste Hälfte gehörte Tupac und den Outlawz. Er eröffnete mit Ambitionz az a Ridah und spielte Stücke von All Eyez on Me, dazu So Many Tears und Hit 'Em Up. Drei Titel waren bis dahin unveröffentlicht: Troublesome, Tattoo Tears und Never Call U Bitch Again; ihre Studiofassungen erschienen erst Jahre später. Bei Freek'n You und How Do U Want It kamen K-Ci & JoJo dazu.
Im zweiten Teil übernahmen Snoop Doggy Dogg und Tha Dogg Pound mit Daz Dillinger und Kurupt die Bühne, unter anderem mit Murder Was the Case, Gin and Juice und Doggfather. Zum Finale standen schließlich alle gemeinsam bei 2 of Amerikaz Most Wanted auf der Bühne. Im direkten Vergleich mit dem 2004 veröffentlichten Album 2Pac Live ist dieses Konzert deutlich besser abgemischt.
Platin für die DVD, nur Platz 159 für das Album
DVD und CD erschienen im September 2005 als Gemeinschaftsproduktion von Death Row und Eagle Rock. Die DVD enthält zusätzlich Musikvideos, darunter California Love (Remix), To Live & Die in L.A. und I Ain't Mad at Cha, sowie ein Booklet mit einer kurzen Biografie von Kevin Powell.
Das Album erreichte lediglich Platz 159 der Billboard 200. Die DVD dagegen verkaufte sich gut und wurde 2006 in den USA mit Platin ausgezeichnet, in Großbritannien, Australien und Neuseeland mit Gold. 2022 erschien eine Vinyl-Neuauflage unter dem Titel Death Row: Live at the House of Blues.
Mehr zur filmischen Fassung steht auf der Seite Live at the House of Blues.
Veröffentlichungsdatum und Label
Häufig genannt werden der 9. September 2005 und das Label Eagle Rock Entertainment. Das genaue Datum variiert je nach Land und Format, die Zuordnung zu Eagle Rock stimmt. Laufzeiten sind nicht belegt und fehlen deshalb.
