Hintergrund · Runnin' (Dying to Live)
Zehn Jahre nach der ersten gemeinsamen Session brachte Eminem Tupac und Biggie noch einmal zusammen. Aus Runnin' machte er ein neues Lied: Runnin' (Dying to Live) erschien als erste Single des Soundtracks Tupac: Resurrection und wurde in Europa zu einem der erfolgreichsten posthumen Tupac-Songs.
Zwei Strophen bleiben, gerahmt von Streit und Tod
Von der Originalaufnahme blieben nur die Strophen von Biggie und Tupac übrig; die Parts von Dramacydal, Stretch und Lil' Vicious strich Eminem. Als Gegenpol setzte er den Refrain aus Edgar Winters Ballade Dying to Live dagegen, transponiert in eine höhere Tonart.
Dazu rahmte er das Lied mit Interviewausschnitten ein: Am Anfang spricht Tupac über den Streit mit Biggie, am Ende Biggie über Tupacs Tod. Aus einem Straßenrap von 1993 wurde so ein Lied über zwei Leben, die beide gewaltsam endeten.
Archivbilder im Clip, Platz 19 in den Hot 100
Das Video montiert Archivaufnahmen und Interviews beider Rapper, ist aber stärker zensiert als die Radiofassung.
Die Single erreichte im Dezember 2003 Platz 19 der Hot 100. 2005 zeichnete die ASCAP das Lied bei ihren Rhythm & Soul Music Awards als Soundtrack-Song des Jahres aus.
Vier Fassungen auf der US-12", andere Tracks in Europa
Gezeigt werden vier Fassungen, wie sie die US-12" von Amaru/Interscope enthält.
Die europäische CD-Maxi enthält stattdessen das Lied, Still Ballin' (Nitty Remix), das Instrumental und das Video. Teils wurde das Lied damals als „Runnin' (Dying To Live)“ ohne Biggie im Titel geführt.
