Hintergrund · I Get Around
Keine Politik, keine Anklagen: Mit I Get Around zeigte sich Tupac 1993 von einer anderen Seite. Das Lied war das Gegenteil seiner politischen Stücke, ein lässiger Partysong über Frauengeschichten mit seinen alten Weggefährten von Digital Underground, der ihn erstmals in die Nähe der Popcharts-Spitze brachte.
Erst wollte Digital Underground den Beat selbst
AllMusic beschreibt das Lied als Prahlerei über Eroberungen, genau das ist es, mit viel Augenzwinkern. Shock G und Money-B steuern eigene Strophen bei. Laut Wikipedia war das Instrumental zunächst für Digital Underground selbst gedacht; weil die Gruppe nach Monaten keinen passenden Text fand, ging es an Tupac.
Poolparty in Malibu vor dem Kinostart
Regie führte David Dobkin, gedreht wurde im März 1993 bei einer Poolparty in Malibu. Wenige Monate später war Tupac mit Poetic Justice auch im Kino zu sehen.
25 Wochen in den Charts und spätes Platin
Die Single hielt sich 25 Wochen in den Hot 100 und erreichte Platz 11. Die RIAA vergab im Dezember 1993 Gold und 2021, fast drei Jahrzehnte später, Platin, im Zuge der Streaming-Zählung. Auf der Single erschien mit Nothing But Love außerdem ein Lied, das nicht auf dem Album stand und 1997 auf R U Still Down? neu auftauchte.
Die US-Maxi auf Kassette
Gezeigt wird die US-Maxi-Single, bei Discogs als Kassette 4-96036 belegt.
Als Datum wird häufig der 5. April 1993 genannt, nach Wikipedia erschien die Single am 10. Juni 1993.
