Hintergrund · I Ain't Mad at Cha
Am 13. September 1996 erlag Tupac Shakur in Las Vegas seinen Schussverletzungen. Nur zwei Tage später, am 15. September, ging I Ain't Mad at Cha in den USA an die Radiosender und Musikkanäle. Das Video dazu war Monate vor seinem Tod entstanden und zeigte Tupac, wie er erschossen wird und in den Himmel kommt.
Am Tag der Entlassung geschrieben: Verständnis statt Vorwürfe
Das Lied ist ein Gespräch mit Menschen, deren Leben sich verändert hat: ein Freund, der der Straße den Rücken kehrt und zum Islam findet, eine Mutter, eine Freundin. Statt Vorwürfen spricht Tupac Verständnis aus, daher der Titel.
Laut Wikipedia nahm er das Stück am Tag seiner Entlassung aus der Haft auf: Als er den Beat von Daz hörte, war er begeistert und schrieb den Text binnen weniger Stunden nieder.
Gedreht im Mai 1996: Ein Video wie eine Vorahnung
Das Video wurde am 15. Mai 1996 gedreht. Für die Aufnahme spielte eine Liveband das Stück neu ein. Im Clip verlässt Tupac mit einem Freund (gespielt von Bokeem Woodbine) eine Party, wird angeschossen und stirbt im Krankenwagen.
Im Himmel trifft er auf Doppelgänger verstorbener Musiker wie Redd Foxx und wacht von dort über seinen Freund. Nach den Schüssen in Las Vegas wirkte das Video wie eine Vorahnung. Es endet mit einer Widmung an Tupacs Stiefvater und Paten.
Die europäische CD-Single vom 18. November 1996
Diese Ausgabe ist die europäische CD-Single (DRWCD5) vom 18. November 1996.
