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291 Wörter · 1 Min.

Afeni Shakur: Evolution of a Revolutionary

Rund ein Jahrzehnt lang sprach Jasmine Guy mit Afeni Shakur über Black Panther, Sucht und ihren Sohn: Die autorisierte Biografie von 2004 aus erster Hand.

Autorin
Jasmine Guy, unter Mitwirkung von Afeni Shakur
Erschienen
Februar 2004, Atria Books (Simon & Schuster), New York, gebunden
Taschenbuch
Februar 2005, Atria
Umfang
240 Seiten (gebunden, laut Publishers Weekly)
ISBN
978-0-7434-7053-7 (gebunden), 978-0-7434-7054-4 (Taschenbuch)
Sprache
Englisch, keine deutsche Ausgabe bekannt

Rund ein Jahrzehnt lang führte Jasmine Guy Gespräche mit Afeni Shakur. Die Schauspielerin, bekannt aus der Sitcom A Different World, hielt eine Lebensgeschichte fest, die zu großen Teilen in Afenis eigenen Worten erzählt ist. Wer Tupac verstehen will, kommt an seiner Mutter nicht vorbei. Doch dieses Buch stellt Afeni selbst in den Mittelpunkt.

Erschienen 2004 bei Atria Books

Von den Black Panthern bis zum Erbe ihres Sohnes

Das Buch zeichnet Afenis Weg aus North Carolina in die Bronx und ihren Eintritt in die Black Panther Party 1968 nach. Als Angeklagte im Prozess gegen die „Panther 21“ verteidigte sie sich selbst und wurde im Mai 1971 freigesprochen. Zu diesem Zeitpunkt war sie schwanger mit Tupac, der wenige Wochen später zur Welt kam.

Die Biografie erzählt von Armut, Rassismus und Afenis späterer Drogenabhängigkeit, von der sie sich befreite. Sie schildert auch, wie sie nach Tupacs Tod sein Erbe verwaltete. Laut Verlag kreisen die Gespräche um Liebe, Rassismus, Drogen, Musik und ihren Sohn sowie darum, wie seine Musik weiterwirkt.

Aus erster Hand, aber ohne kritische Distanz

Das Buch ist eine autorisierte Lebenserzählung aus erster Hand. Sein Wert liegt in Afenis eigener Stimme und ihrer Offenheit, gerade bei schmerzhaften Themen wie der Sucht. Kritische Distanz bietet das Werk nicht: Guy ist Vertraute, keine Biografin mit Abstand.

Als Ergänzung zu den Biografien über Tupac ist der Band unverzichtbar, weil er die politische Geschichte erzählt, aus der er kam. Die FX-Dokuserie Dear Mama (2023) greift viele dieser Themen auf.

Weitere Titel: Bücher.