Meldung vom 27. August 2024
Kaution für Duane Davis erneut abgelehnt: Prozess auf März 2025 verschoben
Fragwürdige Briefe und der Verdacht auf Vertuschung: Richterin Kierny verwehrt Duane Davis erneut die Kaution und verschiebt den Prozess auf März 2025.
Zwei Briefe sollten Duane Davis aus der Zelle holen, doch vor Gericht fielen sie durch: Am 27. August 2024 lehnte Richterin Carli Kierny seine Freilassung zum zweiten Mal ab.
Gleicher Wortlaut, falsche Adresse
Die Verteidigung hatte nachweisen wollen, dass die Anzahlung der Kaution aus legalen Quellen stammt, und legte zwei Schreiben vor. Demnach habe Musikmanager Cash „Wack100“ Jones das Geld überwiesen. Kierny stellte jedoch fest, dass beide identisch lauteten: Eines war von einer Person unterzeichnet, die mit Wack100s Firma nichts zu tun habe, das andere trug einen falsch geschriebenen Namen und eine Adresse, die zu einer Arztpraxis gehörte.
Davis’ Anwalt Carl Arnold räumte ein, ein Kautionsagent habe den Wortlaut beider Briefe vorgegeben. „Ich habe das Gefühl, dass versucht wird, etwas zu vertuschen“, sagte Kierny. Staatsanwalt Binu Palal erklärte, der Staat nehme das sehr ernst; es werde nicht unermittelt bleiben, falls falsche Papiere eingereicht wurden.
Prozess auf 2025 vertagt, Urteil 2026
Zugleich verschob die Richterin den Prozess vom November 2024 auf den 17. März 2025. Er begann schließlich im August 2026; Davis galt weiter als unschuldig (Stand: Die Ermittlungen).
Stand Oktober 2026: Eine Jury in Las Vegas hat Davis am 31. August 2026 schuldig gesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, die Verteidigung hat Berufung angekündigt.