Meldung vom 26. Juni 2024
Sheryl Crow nennt Drakes KI-Tupac „hasserfüllt“
Im BBC-Interview kritisiert die Sängerin KI-Stimmen Verstorbener und nennt Drakes „Taylor Made Freestyle“ als Beispiel.
Im Juni 2024 kritisierte Sheryl Crow in einem BBC-Interview den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Musik. Als Beispiel nannte die Sängerin Drakes „Taylor Made Freestyle“. Der Song hatte eine KI-Stimme von Tupac verwendet; nach einer Abmahnung des Nachlasses nahm Drake ihn offline, siehe die Meldung vom 25. April. Rolling Stone gab ihre Aussagen am 26. Juni wieder.
Ein „rutschiger Abhang“
Crow nannte KI einen „rutschigen Abhang“, besonders wenn sie die Stimmen anderer Künstler nachbilde. „Man kann Menschen nicht von den Toten zurückholen und glauben, dass sie sich das gefallen lassen“, sagte sie.
Sie vermute, Drake habe gedacht, er solle es nicht tun, werde sich aber später entschuldigen. Doch es sei bereits geschehen, und die Leute würden den Song finden, auch wenn er ihn entferne. Das sei „hasserfüllt“ und stehe im Gegensatz zu der Lebenskraft in uns allen.
Auch Lebende werden kopiert
Außerdem schilderte sie, wie eine Songschreiberin mit KI Demos in der Stimme von John Mayer erzeugt habe.