Meldung vom 24. April 2024
Ultimatum wegen KI-Stimme: Tupacs Nachlass mahnt Drake ab
Tupacs Nachlass fordert Drake auf, „Taylor Made Freestyle“ mit der KI-Stimme binnen 24 Stunden zu entfernen, sonst folgten rechtliche Schritte.
Am 24. April 2024 schickte der Anwalt Howard King im Namen von Tupacs Nachlass einen Brief an Drake. Billboard lag das Schreiben vor.
Ein Missbrauch von Tupacs Erbe
Der Nachlass zeigte sich darin „zutiefst bestürzt und enttäuscht“ über die unerlaubte Nutzung von Tupacs Stimme und Persönlichkeit in „Taylor Made Freestyle“. Das Stück sei „ein flagranter Verstoß“ gegen Tupacs Persönlichkeitsrechte und die Rechte des Nachlasses und „ein eklatanter Missbrauch“ seines Erbes. Man hätte dem nie zugestimmt. King verlangte, Drake müsse binnen 24 Stunden bestätigen, den Song zu entfernen. Andernfalls werde der Nachlass alle rechtlichen Mittel ausschöpfen.
Die Stimme als Waffe
Besonders kränkend sei, dass die Stimme ausgerechnet gegen Kendrick Lamar eingesetzt wurde, „einen guten Freund des Nachlasses“. Schon einen Tag zuvor hatte Mopreme Shakur, Tupacs Stiefbruder, laut TMZ kritisiert, dass die Stimme seines Bruders in einem Rap-Streit „als Waffe“ benutzt werde. Auch Suge Knight äußerte sich ablehnend. Wie Drake reagierte, steht in der Meldung vom 25. April.