Meldung vom 24. Januar 2024
Duane Davis wechselt zum privaten Verteidiger Carl Arnold
Vor dem Mordprozess trennt sich Duane Davis von seinen Pflichtverteidigern: Anwalt Carl Arnold kündigt einen Freispruch an, Davis bleibt vorerst in Haft.
Im Januar 2024 trennte sich Duane Davis von seinen Pflichtverteidigern und setzte auf einen privaten Beistand. Wie die AP berichtete, entließ er Robert Arroyo und Charles Cano vom Büro der Sonderpflichtverteidiger, die ihn seit November 2023 vertreten und die Kautionsanhörung geführt hatten. Stattdessen beauftragte er den erfahrenen Strafverteidiger Carl Arnold aus Nevada. Arroyo und Cano wünschten ihrem früheren Mandanten alles Gute.
Freispruch angekündigt, doch Davis bleibt in Haft
Arnold erklärte, es sei „eine Ehre“, Davis in „einem der historischen Prozesse des Jahrhunderts“ zu vertreten, und man freue sich darauf, dass Davis am Ende des Verfahrens für nicht schuldig befunden werde. Aus der Zelle half ihm der Wechsel vorerst nicht: Davis blieb zu diesem Zeitpunkt in Haft, die von der Richterin festgesetzte Kaution von 750.000 Dollar hatte er nicht hinterlegt. Der nächste Termin war eine Statusanhörung am 20. Februar.
Es war nicht der letzte Wechsel auf der Verteidigerbank: Im Prozess im August 2026 vertrat ihn Michael Sanft. Gegen Davis galt zum Zeitpunkt des Wechsels die Unschuldsvermutung. Siehe Die Ermittlungen.