Meldung vom 2. November 2023
Davis plädiert auf nicht schuldig: Die Todesstrafe ist vom Tisch
Anklageverlesung in Las Vegas: Duane Davis bekennt sich nicht schuldig. Die Todesstrafe ist vom Tisch, Pflichtverteidiger übernehmen den Fall.
Die Frage nach der Höchststrafe klärte sich am 2. November 2023 in Las Vegas gleich zu Beginn: Richterin Tierra Jones fragte die Staatsanwälte Marc DiGiacomo und Binu Palal, ob sie die Todesstrafe anstrebten. Sie verneinten; damit droht Duane Davis im Fall einer Verurteilung lebenslange Haft. Bei der Anklageverlesung bekannte er sich nicht schuldig.
Angeklagt ist er wegen Mordes ersten Grades unter Einsatz einer tödlichen Waffe, mit dem Zusatz der Bandenzugehörigkeit. Auf einen Prozess binnen 60 Tagen verzichtete er.
Pflichtverteidiger übernehmen den Fall
Zuvor hatte sich die Frage der Verteidigung geklärt. Der Anwalt Ross Goodman hatte am 19. Oktober von „offensichtlichen Verteidigungslinien“ gesprochen, etwa weil weder Tatwaffe noch Fahrzeug vorlägen. Eine Einigung mit Davis kam jedoch nicht zustande.
Das Gericht bestellte deshalb die Pflichtverteidiger Charles Cano und Robert Arroyo. Der nächste Termin wurde für den 7. November angesetzt. Den Fortgang des Verfahrens begleitet die Seite Die Ermittlungen.