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Meldung vom 22. April 2016

Mutulu Shakur: Bewährung nach 30 Jahren abgelehnt

Nach 30 Jahren hinter Gittern hoffte Tupacs Stiefvater Mutulu Shakur 2016 auf Entlassung. Doch die Behörden lehnten den Antrag ohne Begründung ab.

Anfang April 2016 stand in der kalifornischen Haftanstalt Victorville eine Entscheidung an: Wie Billboard berichtete, war Tupacs Stiefvater Mutulu Shakur nach 30 Jahren einer 60-jährigen Haftstrafe für eine Bewährungsanhörung berechtigt.

Verurteilt für tödliche Überfälle

Der damals 65-Jährige war 1988 als Kopf einer militanten Gruppe verurteilt worden. Diese hatte in New York und Connecticut Überfälle begangen, bei denen unter anderem ein Wachmann und zwei Polizisten starben. Dass die Anhörung stattfand, lag an einer Besonderheit: Obwohl die Bundesbewährung 1987 abgeschafft wurde, gilt sie für früher Verurteilte weiter.

Antrag ohne Begründung abgelehnt

Am 7. April wurde der Antrag abgelehnt, wie Vibe unter Berufung auf ABC News und The Source berichtete. Die Behörden nannten keinen Grund; die Informationen seien „not publicly releasable“. Frühestens in zwei Jahren konnte er erneut beantragen. Vibe merkte an, dass Jamie Hector ihn im Biopic spielt.

Mutulu Shakur wurde im Dezember 2022 aus der Haft entlassen und starb 2023, siehe Mutulu Shakur entlassen.

Dr. Mutulu Shakur: Akupunkteur, Revolutionär, Stiefvater