Meldung vom 12. März 2013
Zehn Wochen für Coachella: Digital Domain blickt auf die Tupac-Projektion zurück
Zehn Wochen statt über ein Jahr: Auf dem SXSW erklärte Ed Ulbrich, wie die Coachella-Figur entstand. Ein Jahr später fragt The Source nach der Ethik.
Meist bildet das Effektstudio Digital Domain das Gesicht eines lebenden Schauspielers nach und hat mehr als ein Jahr Zeit. Für die Tupac-Figur vom Coachella-Festival 2012 blieben gerade einmal zehn Wochen. Am 12. März 2013 berichtete Billboard von einem Vortrag beim Musikfestival SXSW in Austin: Dort schilderte Ed Ulbrich, wie die Figur entstand. Für das Studio sei die Arbeit ungewöhnlich gewesen: Man habe gewusst, dass es groß werde, aber nicht, wie groß.
Kein Hologramm, sondern ein alter Spiegeltrick
Technisch handelte es sich nicht um ein Hologramm, sondern um „Pepper’s Ghost“, einen alten Trick mit Spiegelung, nur auf neuem Stand. Einen Monat später, am 18. April, fragte The Source zum ersten Jahrestag, ob es in Ordnung sei, das Abbild eines Künstlers zum eigenen Nutzen nachzubauen.
Wie es dazu kam und welche Debatte folgte, steht auf der Seite zum Hologramm und in der Meldung vom 15. April 2012.