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Meldung vom 13. September 2012

140 Zeichen pro These: Chuck Philips twittert zum 16. Todestag

Häppchenweise auf Twitter: Wie Journalist Chuck Philips 2012 zum 16. Todestag neue Vorwürfe zu den Morden an Tupac und Biggie verbreitete.

Eine Mordtheorie in Tweet-Länge: Am 13. September 2012, dem 16. Todestag Tupacs, veröffentlichte der Journalist Chuck Philips einen Text von etwa 1.200 Wörtern. Er erschien zuerst Stück für Stück in 140-Zeichen-Tweets, dann gebündelt auf einer neuen Webseite, die sich den ungeklärten Morden an Tupac und dem Notorious B.I.G. widmet. Pollstar hatte das „Journalismus-Experiment“ am Vortag angekündigt.

Philips verortet „Von Zip“ an beiden Tatorten

Der Text drehte sich um das Umfeld von Sean Combs und Eric „Von Zip“ Martin. Den kurz zuvor gestorbenen Harlemer Drogenhändler verortet Philips an beiden Tatorten, in Las Vegas und in Los Angeles.

Keine handfesten Belege für die Vorwürfe

Spin fand den Text dünn. Handfeste Belege für die Vorwürfe lieferte Philips demnach nicht. Philips’ Los-Angeles-Times-Artikel von 2008, der Verdächtige nannte, war zurückgezogen worden, weil er sich teils auf gefälschte FBI-Dokumente stützte.

Gesichert ist hier nur, dass der Text erschien, nicht sein Inhalt. Zum Stand der Ermittlungen siehe Ermittlungen und Theorien.