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Meldung vom 16. April 2012

Wie die Tupac-Projektion entstand und was sie kostete

Vier Monate Arbeit, kein echtes Hologramm: Wie AV Concepts und Digital Domain 2012 für Dr. Dre die Tupac-Projektion bei Coachella auf die Bühne brachten.

Am Tag nach Coachella erklärten die Macher, wie die Projektion auf die Bühne kam. Nick Smith, Präsident der Firma AV Concepts, die das Bild projizierte und inszenierte, sagte MTV News, die Idee stamme von Dr. Dre.

Keine Archivaufnahmen, sondern vier Monate Animation

Die Figur selbst schuf das Effektstudio Digital Domain. Dessen Kreativchef Ed Ulbrich betonte gegenüber dem Wall Street Journal, es handle sich weder um Archivmaterial noch um gefundene Aufnahmen, sondern um eine Animation. Dre habe das Studio rund ein Jahr zuvor angesprochen, gearbeitet worden sei etwa vier Monate.

Die Kosten blieben offen. Ein vergleichbarer Effekt koste, so Smith, zwischen 100.000 und 400.000 Dollar, womit er das Verfahren als „erschwinglich“ pries.

Kein Hologramm, sondern Pepper’s Ghost

Billboard und Rolling Stone stellten klar, dass es kein echtes Hologramm war. Die Technik nutzte eine Illusion aus dem 19. Jahrhundert („Pepper’s Ghost“): Ein digitales Bild wurde auf eine reflektierende Fläche am Bühnenboden geworfen und von dort auf eine durchsichtige Folie gespiegelt. Der Begriff „Hologramm“ blieb trotzdem haften.

Dr. Dre