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Meldung vom 3. Oktober 2011

Ex-Ermittler Greg Kading legt seine Thesen zu den Fällen Tupac und Biggie vor

Im Oktober 2011 veröffentlichte der frühere LAPD-Ermittler Greg Kading sein Buch „Murder Rap“. Darin stützt er sich auf Aussagen von Keffe D.

Anfang Oktober 2011 trat ein Mann an die Öffentlichkeit, der als Ermittler der Polizei von Los Angeles an den Fällen Tupac und Biggie gearbeitet hatte. Greg Kading stellte sein selbst verlegtes Buch Murder Rap vor, über das Complex und die LA Weekly berichteten.

Was Kading behauptet

Kading stützte sich vor allem auf Aussagen eines Crips-Mitglieds: Duane „Keffe D“ Davis habe der Polizei gesagt, man habe ihm eine Million Dollar dafür geboten, Tupac und Suge Knight zu töten, und der Auftrag sei von Sean Combs gekommen. Knight wiederum habe nach Kadings Unterlagen als Vergeltung für Tupacs Tod den Mord an Biggie in Auftrag gegeben. Stellungnahmen der Beschuldigten enthielt der Bericht nicht. Complex wies darauf hin, dass unklar sei, wie verlässlich die Quellen seien, weil manche Zeugen aussagten, um eigenen Ärger mit der Justiz abzuwenden.

Biggies Cousin Lil’ Cease äußerte gegenüber RapFix Zweifel. Alle paar Monate komme eine neue Theorie auf. Kading kenne er nicht, und dass Combs Tupacs Tod angeordnet habe, glaube er nicht.

Was daraus wurde

Keffe Ds Aussagen spielten Jahre später eine zentrale Rolle: 2023 wurde er in Las Vegas wegen der Tat angeklagt, 2026 sprach ihn eine Jury schuldig. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, die Verteidigung hat Berufung angekündigt.

Greg KadingDuane „Keffe D“ DavisSean „Puffy“ Combs und Bad Boy RecordsSuge Knight

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