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Meldung vom 28. Dezember 2007

Ermittler aus Las Vegas suchen in Los Angeles nach neuen Spuren

Ende 2007 kam Bewegung in den als ungelöst abgelegten Fall: Ermittler aus Las Vegas wollten in Los Angeles Fragen zu Tupacs Tod klären.

Lange galt der Fall in Las Vegas als ungelöst und ruhend. Ende Dezember 2007 berichtete AllHipHop, Ermittler aus Las Vegas seien auf dem Weg nach Los Angeles, um offene Fragen zu den Schüssen vom September 1996 zu klären. Ansprechen wollten sie Suge Knight und Reginald Wright Jr., den früheren Sicherheitschef von Death Row. Beide beteuerten ihre Unschuld. Knight sagte dem Sender Fox 11 in Los Angeles, Gott kenne die Wahrheit, und niemand mit Verstand glaube, dass er etwas damit zu tun habe.

Anstoß durch eine Doku und einen Leibwächter

Ausgelöst hatte den neuen Anlauf womöglich die im Oktober erschienene Dokumentation Tupac: Assassination. Darin trat Kevin Hackie auf, früher Leibwächter bei Tupac und Death Row, der sich als verdeckter FBI-Agent bezeichnete. Hackie behauptete unter anderem, die Leibwächter hätten in jener Nacht keine Waffen tragen dürfen, und die Schlägerei mit Orlando Anderson im MGM Grand sei inszeniert gewesen. Belege legte er nicht vor.

Anfang Dezember hatte Hackie Wright 100.000 Dollar angeboten, falls dieser einen Lügendetektortest bestehe. Wright wies jede Beteiligung zurück und erklärte sich laut AllHipHop zu dem Test bereit. Hackies frühere Vorwürfe gegen Knight behandelt die Archiv-Notiz „Suge Knight ließ Tupac töten“?.

Suge KnightOrlando „Baby Lane“ Anderson

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