Meldung vom 18. September 1996
Suge Knight bricht sein Schweigen, aber nicht zum Tathergang
„Ich würde Death Row aufgeben“: Am 18. September 1996 sprach Suge Knight erstmals öffentlich über Tupacs Tod. Zu den Schüssen sagte er nichts.
Elf Tage nach den Schüssen äußerte sich Suge Knight am 18. September 1996 zum ersten Mal öffentlich. Der Chef von Death Row Records, der am Steuer des BMW gesessen hatte, sprach mit der Los Angeles Times, verweigerte aber jedes Detail zur Tatnacht und berief sich auf die laufenden Ermittlungen.
„Wie an der Hüfte verbunden“
Auf den Vorwurf der Polizei, er sei ein unkooperativer Zeuge, ging Knight nur am Rand ein: Er habe einige Tage gebraucht, um seine Gedanken zu ordnen und sich von seiner leichten Kopfverletzung zu erholen, bevor er mit den Ermittlern sprach. Er trauere seit Tupacs Tod ununterbrochen. Wenn er etwas ändern könnte, würde er Death Row aufgeben und dieses Leben, sagte Knight; er und Tupac seien „joined at the hip“ gewesen, unzertrennlich.
Die Zeitung beschrieb Knight als zentrale Figur des Falls, einen früheren Footballspieler aus Compton, der das Label zu einem Unternehmen mit Millionenumsatz gemacht hatte. Was Knight zwei Tage später MTV sagte, steht im Magazin: Suge Knight spricht über Tupacs letzte Stunden.