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263 Wörter · 1 Min.

Tupac Amaru Shakur 1971-1996

Gedenkband der Zeitschrift Vibe mit Interviews, Reportagen und vielen Farbfotos, 1997 bei Crown erschienen, Vorwort von Quincy Jones.

Herausgeber
die Redaktion von Vibe („by the editors of Vibe“)
Vorwort
Quincy Jones
Erstausgabe
August 1997, Crown, New York, gebunden, 143 Seiten
Taschenbuch
1998, Three Rivers Press, ISBN 0-609-80217-8
ISBN (Erstausgabe)
0-609-60072-9
Sprache
Englisch, keine deutsche Ausgabe bekannt

Kaum eine Zeitschrift begleitete Tupacs Karriere so eng wie Vibe, das von Quincy Jones mitgegründete Hip-Hop- und R&B-Magazin aus New York. Ein knappes Jahr nach seinem Tod brachten die Redakteure einen Gedenkband heraus, der die wichtigsten Texte des Hefts über ihn bündelt, Interviews, Porträts und Reportagen über die zunehmend aufgeheizten Konflikte in der Rap-Szene.

Daten zum Buch

Worum es geht

Der Band setzt sich aus Artikeln zusammen, die in Vibe erschienen waren: Interviews mit Tupac, Porträts und Berichte über die Konflikte im Rap jener Jahre. Er ist stark bebildert; Kirkus Reviews zählte rund hundert Farbfotos. Ein roter Faden ist die Frage, wie sehr die Spannungen in der Szene, etwa zwischen Ost- und Westküste, zu seinem Tod beigetragen haben könnten. Das Buch stellt sie, ohne sie zu beantworten.

Einordnung

Eine seriöse, zeitnahe Pressesammlung. Kirkus schrieb 1997, die Texte richteten sich an Leser, die sich in Hip-Hop schon auskennen; Einsteiger fühlten sich womöglich verloren. Gelobt wurden die Energie und Offenheit der jungen Kritiker und Journalisten. Für Fans sei das Buch ein brauchbarer Überblick über ein kurzes, umstrittenes Leben.

Wertvoll ist der Band heute als Zeitdokument: Er zeigt, wie eine der wichtigsten Hip-Hop-Zeitschriften der 1990er Tupac sah, bevor Jahrzehnte der Legendenbildung einsetzten. Als Erscheinungsdatum wird teils 1998 genannt, das war das Taschenbuch, und als Vorwortautor Alan Light; belegt ist nur Quincy Jones.

Weitere Titel: Bücher.