319 Wörter · 1 Min.
Got Your Back: The Life of a Bodyguard in the Hardcore World of Gangsta Rap
Erinnerungen von Frank Alexander, Tupacs Leibwächter im letzten Lebensjahr (1998). Spätere Ausgaben heißen „Protecting Tupac in the World of Gangsta Rap“.
- Autoren
- Frank Alexander mit Heidi Siegmund Cuda
- Erstausgabe
- 1998, St. Martin’s Press, New York, Untertitel The Life of a Bodyguard in the Hardcore World of Gangsta Rap; 213 Seiten plus acht Bildseiten; ISBN 0-312-18111-6
- Britische Ausgabe
- 1999, Boxtree, London, Untertitel Life as Tupac Shakur’s Bodyguard in the Hardcore World of Gangsta Rap; ISBN 0-7522-1772-0
- Taschenbuch
- 2000, St. Martin’s Griffin, Untertitel Protecting Tupac in the World of Gangsta Rap; 240 Seiten; ISBN 0-312-24299-9
Frank Alexander war der Mann, der im letzten Lebensjahr am nächsten an Tupac Shakur dran war: als Leibwächter. In Got Your Back schildert er diese Zeit gemeinsam mit der Autorin Heidi Siegmund Cuda. Das englischsprachige Buch erschien unter mehreren Untertiteln.
Daten zum Buch
Wer schreibt hier?
Alexander stammte aus Chicago, war ehemaliger Marine-Soldat, Bodybuilder und Berufs-Personenschützer. Ab 1995 arbeitete er für Suge Knights Label Death Row Records und wurde schnell Tupacs wichtigster Bodyguard, nach eigener Darstellung auch ein Freund. In der Nacht der Schüsse in Las Vegas im September 1996 war er im Dienst.
Worum es geht
Das Buch begleitet Tupac durch sein Jahr bei Death Row unter Suge Knight, mitten in der Fehde zwischen Ost- und Westküste, und erzählt auch von seiner Beziehung zu Kidada Jones. Alexander zeichnet Tupac als widersprüchlichen Menschen, getrieben, aufbrausend, großzügig, fürsorglich. Ausführlich rekonstruiert er, was in Las Vegas schiefging, und beschreibt, wie er danach selbst Vorwürfe zu hören bekam und vom Death-Row-Umfeld fallengelassen wurde. Auch zum Mord an The Notorious B.I.G. äußert er Vermutungen.
Einordnung
Ein Insider-Bericht: wertvoll, weil von einem Augenzeugen, aber subjektiv. Publishers Weekly lobte das lebendige Porträt, fand das Ende jedoch zu rührselig. Kirkus Reviews urteilte gemischt, das Buch wolle den Klischees vom „Thug Life“ etwas entgegensetzen und tappe dann selbst hinein, etwa in der Sprache über Frauen. Wichtig bleibt es als eine der wenigen Stimmen aus Tupacs unmittelbarer Umgebung in jener Zeit. Mehr zur Tatnacht: Tod.
Personen in diesem Text